Fair Trade Kleidung – aus der Öko-Ecke zur High Fashion

// August 6th, 2010 // Umkleidebox

Die ökologisch einwandfreie und fair gehandelte Mode von heute hat wenig mit den kratzenden Jutesäcken aus den Anfängen der Bewegung zu tun, die man im Biolade oder Spezialversand beziehen konnte. Vielmehr setzen immer mehr Mainstream-Kleiderproduzenten und Designer auf korrekte Produktionsbedingungen, ohne jedoch Abstriche am Stil zu machen. Und weshalb auch? Fair handeln und produzieren heißt schließlich nicht, hässliche Textilien herzustellen – wie Greenality mit einem stilvollen Sortiment an Fair Trade Kleidung beweist. Man kann auch hochmodisch sein und trotzdem auf eine umweltverträgliche Rohstoffgewinnung sowie die Einhaltung von Mindestsozialstandards achten. Und diese gehen weit über den Anspruch „keine Sweatshops, keine Kinderarbeit“ hinaus: Wirklich fair gehandelt ist Mode nur, wenn sie in den drei Bereichen Ökologie, Ökonomie sowie Soziales bestimmte Standards einhält. Diese reichen von der Liste verbotener Substanzen und Bioaufschlag über stabile Mindestpreise über dem Weltmarktpreisniveau, die die Lebenshaltungskosten der Produzenten decken, bis hin zu langfristigen Handelsbeziehungen ohne Zwischenhändler und Zahlung einer Sozialprämie.

reenality

Greenality Onlineshop - click here...

Bio oder Fairtrade? Ein Überblick

Fairtrade-zertifizierte Produkte im Bereich Mode finden sich bislang ausschließlich bei Textilien, die aus dem Rohstoff Baumwolle hergestellt werden. Zertifiziert mit dem sogenannten TransFair-Siegel wird ausschließlich der faire Handel, ausgewiesene Bio-Qualität muss separat zertifiziert werden – obgleich Fairtrade natürlich umweltschädigende Anbaumethoden und die Zugabe von Schadstoffen verbietet. Neben dem TransFair-Siegel lässt sich Fair Trade Kleidung auch am Label „ECOCERT Fair Trade Standards“ erkennen. Diese beinhalten immer auch den ökologischen Anbau der Rohstoffe. Auch die Naturtextil-Gütezeichen werden nur vergeben, wenn bestimmte Mindestsozialstandards bei der Textilienproduktion eingehalten werden. Darüber hinaus gibt es die „Kampagne für saubere Kleidung“, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in den Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben einsetzt. Ein Gütezeichen für einzelne Produkte gibt es hier nicht; das Anliegen der Kampagne ist vielmehr, die Hersteller insgesamt für das Anliegen von fair gehandelter Mode zu gewinnen.

Leave a Reply

PHVsPjwvdWw+